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Uraufführung: 31. Januar 2019, 20 h, Alte Feuerwache Köln, Melchiorstr. 3, 50670 Köln und 01./02./03. Februar 2019, 20 h

Ein Musiktheater mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Balkan, dem Senegal und Syrien über den Blick des Fremden auf unsere Gesellschaft...

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»Wir erarbeiten multidisziplinäre
Projekte – Uraufführungen
und Stückentwicklungen – im
Grenzbereich von Sprech- und
Musiktheater. Aktuell widmet
sich das Ensemble u.a. in einer
mehrjährigen Projektreihe einem
neuen Transfer zwischen den
unterschiedlichen Generationen.«
                                                                   

FREMD 4.0 - Ein Musiktheater über den Blick des Fremden auf uns (UA, 2019)
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Uraufführung: 31. Januar 2019, Alte Feuerwache Köln, 20:00 Uhr
Mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Balkan, dem Senegal und Syrien ...

FREMD 4.0

Eine Musiktheater über den Blick des Fremden auf uns

… mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Balkan, dem Senegal und Syrien über den Blick des Fremden auf uns und unsere Gesellschaft …

In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden - einem „Phantomschmerz". Mit einem multinationalen Ensemble spüren wir durch einen 360grad Perspektivwechsel diesem schwierigen Begriff nach: Wie sehen FREMDE, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland immigriert sind, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Sitten und Gebräuche? Das Fremde gehört konstitutiv zu jeder Gesellschaft und größeren Gruppe. Wenn wir den Blick aus der Perspektive des Fremden auf uns selbst ausschließen - wie es u.a. Rechtspopulisten gerne hätten - so führt dies zu Stillstand, Stagnation und mangelnder Entwicklung zukünftiger Perspektiven. Wir - sowohl als Einzelperson wie auch unsere gesamte Gesellschaft - brauchen das Fremde und den Fremden um eine eigene Identität auszubilden, den eigenen Blick und die eigene Selbstdefinition durch den Blick von Außen zu schärfen. Wenn die Sprache nicht verstanden wird, sind es Körpersprache, Gerüche, Gebräuche und alltägliches Verhalten, die das Bild des Fremden von uns prägen. Welche Bilder, körperliche Signale, Gerüche und Gebräuche fallen diesem als Erstes ins Auge und können als Merkmale unserer HEIMAT - unserer Identität - identifiziert werden? 

Das alles verbindende, wegweisende Momentum in der Aufführung ist die Musik…

Mit: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad „Saado“ Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pía Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)

Text & Regie: Jörg Fürst, Bühne: Jana Denhoven, Videoscreening/Blog: Valerij Lisac, Kostüme: Monika Odenthal, Lichtdesign/Technik: Dirk Lohmann, Produktion: Anja Hüben, Renate Grimaldi, PR: neurohr&andrä (Köln), Layoutdesign: molter&sartor, Düsseldorf; Fotodokumentation: MEYER Originals, Foto Postkarte/Plakat:  Anja Hüben

Eine Produktion von A.TONAL.THEATER in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und der Alten Feuerwache Köln.
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, und Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, Rheinenergie Stiftung Kultur Köln, MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft. Mit dem herzlichsten Dank an Adem Köstereli & die RUHRORTER.